Juventus Turin rettet sich in die Champions League - Neapel scheitert

Starker Auftritt in Bologna: Paulo Dybala.
Starker Auftritt in Bologna: Paulo Dybala.
Foto: IMAGO / HochZwei/Syndication
24.05.2021 - 07:44 | von Johannes Ketterl

Vier Tage nach dem Gewinn der Coppa Italia hat Juventus Turin auch in der Serie A ein zumindest halbwegs versöhnliches Saisonende geschafft. Die zehnte Meisterschaft in Folge musste die Alte Dame zwar schon frühzeitig abschreiben und den Scudetto diesmal Inter Mailand überlassen, doch auf den letzten Drücker rettete sich Juve immerhin noch in die Champions League, auch dank Schützenhilfe von Hellas Verona.

Während Juventus beim FC Bologna recht schnell alles klar machte und letztlich nach Toren von Federico Chiesa, Adrien Rabiot und zweimal Alvaro Morata deutlich mit 4:1 gewann, zog der AC Mailand mit einem 2:0-Sieg bei Atalanta Bergamo durch zwei von Franck Kessie verwandelte Elfmeter erstmals seit 2013 wieder in die Champions League ein.

Dass Juventus zusammen mit den schon zuvor für die Königsklasse qualifizierten Inter und Bergamo sowie mit Milan in der nächstjährigen Champions League starten darf, haben die Bianconeri letztlich dem SSC Neapel zu verdanken, der gegen Hellas Verona nicht über ein 1:1 hinauskam und so noch auf den fünften Platz abrutschte. Diese Enttäuschung war indes nur der letzte Grund dafür, dass Napoli und Trainer Gennaro Gattuso nach der Partie bekannt gaben, sich zu trennen.