Hamburger SV vs. Osnabrück Tipp, Prognose & Quoten

2. Bundesliga: Tipp, Prognose und Quote zu Hamburger SV – Osnabrück am Montag.

Hamburger SV gegen VFL Osnabrück Tipp Prognose 2. Bundesliga
Sonny Kittel und Moritz Heyer, im Juni noch Gegner, heute HSV-Teamkollegen —
Foto: imago images / Poolfoto
17.01.2021 - 16:08 | von Ben Friedrich | 2 Bundesliga Tipps

Das Montagsspiel der 2. Bundesliga bringt den Trainer des Hamburger SV Daniel Thioune gegen seinen alten Klub VFL Osnabrück. Für den HSV ist das die Gelegenheit, sich die Tabellenspitze von Bochum zurückzuholen, während die Gäste einen weiten Sprung durch das dichtgestaffelte Mittelfeld der Liga machen können.

Für die Buchmacher hat die Heimmannschaft Chancenvorteile. Die Quote für Heimsieg ist daher über den Spieltag gesehen die niedrigste. In der Prognose gibt es Worte von Daniel Thioune zum Gegner, Neuigkeiten zu den bisher ausgefallenen Spielern und drei Tipps, die auf die Begegnung passen.

Hamburger SV: Statistik, aktuelle Form und Highlights

Der Hamburger SV ist noch immer das torgefährlichste Team der 2. Bundesliga, auch wenn Bochum nun aufgeschlossen hat. Die Westfalen liegen mit einem Spiel mehr vorne.

Nach fünf Spielen in Folge ohne Niederlage trifft der HSV nun auf einen Gegner, gegen den er im Juni 1:1 spielte. Es trafen Martin Harnik, der mittlerweile bei Dassendorf spielt, und Moritz Heyer (Foto) für Osnabrück. Der Verteidiger hat unterdessen die Seite gewechselt und trägt heute die Raute.

Vor Gründung der Bundesliga trafen der HSV und die Niedersachsen in der Oberliga aufeinander. Damals verloren die Hanseaten nie. 1989 (1:0), 2010 (5:7 n.E.) und 2018 (1:3) begegneten sich die Teams im DFB-Pokal. Mit dem Abstieg des Bundesliga-Dinos 2019 kam es erstmalig zu direkten Vergleichen in der 2. Bundesliga (1:2 und 1:1).

Kurioser Fakt am Rande: Goalgetter Simon Terodde traf gegen alle Teams der zweiten Liga, nur nicht gegen den VFL.

Daniel Thioune war und ist VFL-Fan

„Das ist ein besonderes Spiel für mich. Auf der anderen Seite haben wir auch gesehen, dass der VFL die Gegner besiegt hat, mit denen wir uns schwerer getan haben.“ erkannte Trainer Daniel Thioune an.

„Ich hab 44 Jahre in Osnabrück gewohnt, bin dort geboren, bin dort aufgewachsen, bin zur Schule gegangen, bin VFL-Fan, dann VFL-Spieler geworden und aufgestiegen. Bin Trainer geworden, aufgestiegen. Hab noch ganz viele Verbindungen zu allen, die es mit dem VFL halten.“

„Klaus Gjasula wird ausfallen, Jan Gyamerah trainiert mit Sebastian Capel (dem Rehatrainer Anm.d.Red.) etwas intensiver und wird, wenn es gut läuft nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Im elf gegen elf ist Rick van Drongelen wieder dabei.Wir führen ihn langsam heran, jede Woche einen Schritt weiter für ihn. Auch Amadou Onana ist ins Training zurückgekehrt.“

Osnabrück: Statistik, aktuelle Form und Highlights

Die Osnabrücker haben Unentschieden verlernt. Seit zehn Spielen gab es nur noch Siege oder Niederlagen. Besonders daran ist, wie Daniel Thioune angemerkt hat, dass sie auch starke Gegner wie Kiel oder Hannover bezwangen. Letzten Samstag gab es jedoch zu Hause eine überraschende Schlappe gegen Würzburg.

Der VFL ist außerordentlich stark auf fremden Plätzen. Dort holten sie 15 Punkte, gewannen auf St. Pauli, in Braunschweig, in Kiel oder in Regensburg. 

Das größte Gefahrenpotential geht nach wie vor von Sebastian Kerk aus, aber Etienne Amenyido (5 Scorerpunkte) und Luc Ihorst (3 Scorerpunkte) unterstützen die Offensive zusätzlich.

Trainer Marco Grote muss auf Sebastian Klaas, Marc Augé und Bashkim Ajdini verzichten. Ulrich Bapoh hat noch Trainingsrückstand.

TV-Übertragung / Streaming: Das Spiel lässt sich über Sky Sport verfolgen.

Wir sagen: Daniel Thioune bezwingt seinen alten Klub

Nach dem Unentschieden in Nürnberg wird der HSV unbedingt wieder die Serie aus vier Siegen davor fortsetzen wollen. Dabei kann man getrost von über 1,5 Toren ausgehen, denn so viel fielen in allen Spielen, außer gegen Hannover (0:1). Ein Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber liegt bei der Offensiv-Power der Hanseaten im Bereich des Möglichen. Zwölf Rothosen trugen sich schon in die Torschützenliste ein.